Das erste Fachsemester ist als Einführungs- und Orientierungssemester ausgestaltet. In der ersten Hälfte des ersten Semesters finden einführende Vorlesungen zu steuerlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und rechtlichen Themen statt. In der zweiten Semesterhälfte haben die Studierenden ein Praktikum bei einer Steuerberatungs- oder Wirtschaftsprüfungskanzlei oder einem Unternehmen mit eigener Steuer- oder Jahresabschlussabteilung abzuleisten.
Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung können im Bachelor-Studium direkt in das zweite Fachsemester einsteigen (siehe auch
"Studium mit vorangegangener Berufsausbildung"). Ihnen werden die im Rahmen der Ausbildung erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten angerechnet.
Motivation für die Einführung eines Orientierungssemesters
Im bisherigen Diplomstudiengang zeigte sich, dass Studierende ohne entsprechende Vorbildung im Vergleich zu den vorgebildeten Studierenden gerade im ersten Semester einen deutlichen Nachteil haben. Es gestaltete sich als sehr schwierig, die Studierenden ohne Vorbildung nicht zu überfordern und gleichzeitig die Studierenden mit Ausbildung nicht zu unterfordern. Diese Diskrepanz führte gerade im ersten Semester zu einer entsprechenden Unzufriedenheit unter den Studierenden und zwar sowohl bei den vor- als auch bei den nicht vorgebildeten. Mit dem neu gestalteten ersten Semester sollen diese unterschiedlichen Ausgangsbasen der Studierenden zumindest einander angenähert werden.
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