Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsstelle der FH Worms mit Vortrag zum Thema K.O.-Tropfen fortgesetzt


undefinedVortragsfolien sind hier herunterladbar.

Information und Aufklärung als erste Schritte zur Prävention.


Großes Interesse  für ein aktuelles Thema
K.O.cktail?  - Fiese Drogen im Glas heißt die Kampagne, gefördert  vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen und aktiv begleitet durch den Frauennotruf Mainz.

Zu diesem Thema  lud die Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Worms Frau Prof. Dr. Hettinger die Referentin Frau Anette Diehl ein. Schnell überzeugte Frau Diehl mit ihrem Vortrag von der Brisanz dieses Themas. Frau Diehl ist seit vielen Jahren in der Beratung  für  Frauen tätig und konnte daher anhand ihrer langjährigen Erfahrung aus dem Beratungsalltag des Frauennotrufs Mainz  Fakten, Daten, Beispiele und erste Versuche der Prävention aufzeigen.
Noch ist dieses Thema tabuisiert, denn  - so Diehl – die Betroffenen finden meistens nicht selbst den Weg in die Beratungsstelle des Frauennotrufs, eher sind es Familienmitglieder und Freunde, die sich Rat suchen,  um mit einem erlebten Fall im eigenen Bekanntenkreis besser umgehen zu können.


Es betrifft nicht nur Frauen
Dass es sich bei dieser Form von Missbrauch nicht um ein reines Frauenthema handelt, wurde ebenfalls schnell klar. Das Betäuben von Menschen und das Gefügigmachen der Opfer, die sich später an nichts mehr erinnern können, ist ein tiefgreifender Einschnitt in die gesunde Psyche eines Menschen,  der unschuldig und unwissend betäubt wurde. Die Konsequenzen einer solchen Tat bis zu Ende gedacht, sind im höchsten Maße bedrohlich und können jeden Menschen treffen.


Prävention durch Information und Aufklärung
In diesem Bereich ist Prävention noch ganz am Anfang, zumal die als Partysoftdrogen getarnten Substanzen jederzeit leicht beschaffbar sind und teilweise auch als aufputschende Medikamente frei erhältlich sind. Dass eine Überdosierung sogar bis zum Tod führen kann, wird dabei wohl in den seltensten Fällen mitgedacht.

In der interessierten Fragerunde im Anschluss an den Vortrag wurde noch einmal sehr deutlich, dass das wichtigste in diesem Bereich die Information und die  Aufklärung ist Erst durch die gezielte Information werden die Menschen für diese Problematik sensibilisiert.

Die eindrückliche Botschaft von Frau Diehlt lautete, dass gegenseitige Achtsamkeit und Verantwortung füreinander die beste Prävention ist, um die Gefahren durch K.O.-Tropfen zu verringern.

 

 dhd-fhworms

Drucken    Versenden Impressum

© 2006-2012 Fachhochschule Worms · Alle Rechte vorbehalten